Situation und Trends

Abbildung 1: Verlauf der österreichischen THG-Emissionen 1990–2005. Abbildung 1: Verlauf der österreichischen THG-Emissionen 1990–2005.

In den Jahren 2003-2005 war ein weiterer Anstieg der THG-Emissionen um 0,3 Mio. t CO2-Äquivalente (CO2e) auf insgesamt 93,3 Mio. t CO2e zu verzeichnen (UMWELTBUNDESAMT 2007d). Auf Basis der aktuellen Inventur3) liegt das Kyoto-Ziel Österreichs bei 68,8 Mio. t CO2e. Demnach liegt die im Jahr 2005 ausgestoßene Emissionsmenge 18% über dem Wert des Basisjahres und rund 24,5 Mio. t CO2e bzw. 36% über dem Kyoto-Ziel (siehe Abbildung 1) (UMWELTBUNDESAMT 2007b).

3) Alle in diesem Kapitel zitierten Daten - sofern nicht anders gekennzeichnet - sind Daten aus der aktuellen Österreichischen Luftschadstoff-Inventur (UMWELTBUNDESAMT 2007c).

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Die aus dem in Österreich vertankten Kraftstoff im Ausland freigesetzten Treibhausgase werden Österreich angerechnet und betrugen 2005 rd. 34% der österreichischen Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrssektor (° Kapitel 14), dies entspricht 8,4 Mio. t und somit 9% der Österreich zugerechneten THG-Gesamt­emissionen.

THG-Emissionen der Bundesländer

Tabelle 1:	Treibhausgas- emissionen der Bundesländer4) auf Basis der Inventur 1990–2004. Tabelle 1: Treibhausgas- emissionen der Bundesländer4) auf Basis der Inventur 1990–2004.

In der jährlichen Bundesländer Luftschadstoff-Inventur werden unter anderem die Treibhausgasemissionen für die einzelnen Bundesländer abgeschätzt. Die aktuells­ten Daten, die den Zeitraum von 1990 bis 2004 abdecken (UMWELTBUNDESAMT 2006a), geben einen Überblick über die THG-Emissionen in den Bundesländern.

4) Aufgrund von jährlichen Aktualisierungen der Inventur weichen die Gesamtemissionen von der aktuellen Inventur etwas ab.

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Abbildung 2: Anteile der Hauptverursacher an den gesamten THG-Emissionen, 2005. Abbildung 2: Anteile der Hauptverursacher an den gesamten THG-Emissionen, 2005.

Etwa zwei Drittel der THG-Emissionen werden durch Verbrennung fossiler Energieträger verursacht. Wichtigste Einflussfaktoren sind daher die Entwicklung des Energieverbrauchs und des Energieträgermixes (° Kapitel 12, ° Kapitel 14). Die wesentlichen Verursacher der Emissionen von THG waren im Jahr 2005 die Sektoren Industrie, Verkehr, Energieaufbringung sowie Raumwärme und sonstige Kleinverbraucher5) (siehe Abbildung 2).

5) Die in diesem Kapitel verwendete Sektorenzuteilung ist an die Österreichische Klimastrategie angelehnt.

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Abbildung 3: Relative Änderung der THG-Emissionen zwischen 1990 und 2005 in Prozent. Abbildung 3: Relative Änderung der THG-Emissionen zwischen 1990 und 2005 in Prozent.

Ein Vergleich der sektoralen THG-Emissionstrends im Zeitraum 1990-2005 (siehe Abbildung 3 und Abbildung 4) zeigt, dass der Sektor Verkehr, bedingt durch das steigende Verkehrsvolumen und den Tanktourismus den stärksten Zuwachs verzeichnet. Der Anstieg des Sektors Energieaufbringung ist im Wesentlichen auf einen Anstieg des Stromverbrauchs zurückzuführen. Im Sektor Industrie ist hauptsächlich die Eisen- und Stahlproduktion für die Steigerung verantwortlich (° Kapitel 13). Die Emissionen des Sektors Raumwärme und sonstige Kleinverbraucher lagen leicht über dem Wert von 1990 (UMWELTBUNDESAMT 2007b).

Abbildung 4: Absolute Änderung der THG-Emissionen zwischen 1990 und 2005 
in Mio. Tonnen CO2e. Abbildung 4: Absolute Änderung der THG-Emissionen zwischen 1990 und 2005
in Mio. Tonnen CO2e.

Eine Reduktion der THG-Emissionen wurde im Sektor Abfallwirtschaft aufgrund der sinkenden Abfallablagerung auf Deponien erzielt (° Kapitel 9), in der Landwirtschaft insbesondere aufgrund der Abnahme der Rinderzahl bzw. des Mineraldünger- und Gülleeinsatzes und bei den Fluorierten Gasen aufgrund der Umsetzung der Industriegasverordnung (UMWELTBUNDESAMT 2007b).

 

Im Zeitraum 2003–2005 trat die größte Zunahme von THG-Emissionen im Sektor Verkehr auf. Seit dem Jahr 2003 kam es zu einer Zunahme des Energieeinsatzes von etwa 7%.

Dieser Anstieg ist vor allem auf den Tanktourismus zurückzuführen. Die im europäischen Vergleich geringen Kraftstoffpreise – aufgrund einer vergleichs­weise niederen Mineralölsteuer, speziell bei Dieselkraftstoff – führen dazu, dass gro­ße Mengen Kraftstoff in Österreich getankt, jedoch im Ausland verfahren werden. Diese Treibhausgasemissionen sind auf Basis der verkauften Kraftstoffmengen zu bilanzieren (° Kapitel 14).

Die Zunahme der THG-Emissionen im Sektor Industrie ist vor allem auf die Produk­tionssteigerungen in der Eisen- und Stahlindustrie zurückzuführen. In der Stromproduktion sanken die Kohlendioxid-Emissionen aus der öffentlichen Strom- und Wärmeproduktion in kalorischen Kraftwerken (minus 1,6%) trotz gestiegener Strom­produktion.

Tabelle 2:	Sektorale Emissionen und Reduktionsziele in der Klimastrategie 2007. Tabelle 2: Sektorale Emissionen und Reduktionsziele in der Klimastrategie 2007.

Treibende Kräfte dafür waren ein Anstieg gasförmiger Brennstoffe bei abnehmendem Anteil fester und flüssiger Brennstoffe sowie eine Zunahme der Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern (° Kapitel 12). Die Emis­sionen der Raumwärme schwanken entsprechend den Heizgradtagen, wobei in den letzten Jahren eine leichte Entkoppelung stattfand. Die anderen Sektoren zeigten im Zeitraum 2003–2005 eine Abnahme, wobei die Reduktion in der Abfallwirtschaft und bei den Fluorierten Gasen am höchsten war (siehe Tabelle 2).

EU Emissionshandel

In das Jahr 2005 fiel der Start der 1. Periode des Emissionshandels in allen Mitgliedstaaten der EU. Am EU-Emissionshandel nehmen national Betreiber von 197 Anlagen aus Industrie und Energiewirtschaft teil. Damit sind im Jahr 2005 rund 78,4% der gesamten THG-Emissionen des Sektors Industrie und etwa 90,6% im Bereich der Energieaufbringung erfasst (UMWELTBUNDESAMT 2007a).

Der EU-Emissionshandel sieht die Erstellung Nationaler Allokationspläne (NAP) für jede Handelsperiode vor. Diese enthalten die jährlich zugeteilten Emissionszertifikate für die am Emissionshandel beteiligten Anlagen aus Industrie und Energiewirtschaft. Der NAP legt damit den Beitrag dieser Anlagen zur Erreichung des nati-onalen Klimaschutz-Ziels fest.

Die erste Handelsperiode erstreckt sich von 2005-2007, die zweite umfasst den Verpflichtungszeitraum des Kyoto-Protokolls 2008-2012.

Abbildung 5: Differenz zwischen verifizierten Emissionen 2005 und Zuteilung nach Branchen. Abbildung 5: Differenz zwischen verifizierten Emissionen 2005 und Zuteilung nach Branchen.

NAP1: Allokationsbasis für die Zuteilung der Emissionszertifikate in der ersten Han­delsperiode war der Mittelwert der Emissionen von 1998–2001. Insgesamt wurden den beteiligten Anlagen aus Industrie und Energiewirtschaft 33 Mio. CO2-Zertifikate pro Jahr zugeteilt (inkl. Reserve von 1%). Im ersten Jahr des Emissionshandels (2005) emittierten die energiewirtschaftlichen Anlagen mehr Treibhausgase (THG), die Industrieanlagen hingegen deutlich weniger als zugeteilt (siehe Abbildung 5). Die THG-Emissionen der am Emissionshandel beteiligten Unternehmen lagen im Jahr 2005 um rund 17,4% über den durchschnittlichen Emissionen des Basiszeitraums 1998–2001.

Tabelle 3: Vorgeschlagene Zuteilung von CO2-Zertifikaten im NAP2. Tabelle 3: Vorgeschlagene Zuteilung von CO2-Zertifikaten im NAP2.

Der NAP2 (BMLFUW 2007b) wurde am 15. Jänner 2007 zur Genehmigung an die Europäische Kommission übermittelt. Dieser sah für die zweite Handelsperiode (2008-2012) für die am Emissionshandel beteiligten Anlagen aus Industrie und Energiewirtschaft eine Gesamtzuteilung von 32,8 Mio. t CO2-Zertifikaten vor (siehe Tabelle 3). Davon sollen 32,4 Mio. t gratis zugeteilt (davon 0,33 Mio. t Reserve für Neuanlagen) sowie 0,4 Mio. t versteigert werden.

Die rechtsgültige Zuteilung der Emissionszertifikate an die Anlagen kann erst nach Genehmigung des NAP2 durch die Europäische Kommission erfolgen. In ihrer Ent­scheidung vom 2. April 2007 sieht die EK eine Reduktion der vorgeschlagenen Gesamtmenge der Emissionszertifikate auf 30,73 Mio. t CO2 vor.

Das Österreichische JI/CDM-Programm

Bis Ende 2006 wurden Projekte zur Lukrierung von JI/CDM-Emissionsreduktionseinheiten im Ausmaß von 26,1 Mio. t CO2e vertraglich vereinbart (BMLFUW 2007a). Für den Zeitraum 2008-2012 ist der Zukauf von 9 Mio. t CO2e pro Jahr im Rahmen des JI/CDM-Programms geplant (BMLFUW 2007a).

THG-Emissionen im internationalen Vergleich

Die gängigste Methode zum Vergleich der Treibhausgasemissionen einzelner Staa­ten ist, diese auf deren Bevölkerungszahl oder auf deren Wirtschaftsleistung zu be­ziehen, um spezifische Treibhausgasemissionszahlen zu erhalten. Aufgrund der – im Hinblick auf die internationalen Verpflichtungen zur Reduktion der Treibhausgase – vergleichbaren rechtlichen Ausgangssituation ist dieser Vergleich insbesondere betreffend andere EU-Mitgliedstaaten sowie andere Industrieländer relevant.

Abbildung 6: CO2-Emissionen in Kilogramm je Tausend US-Dollar Wertschöpfung. Abbildung 6: CO2-Emissionen in Kilogramm je Tausend US-Dollar Wertschöpfung.

Österreich liegt beim Indikator CO2-Emissionen pro Wertschöpfung im Spitzenfeld der Industrienationen weltweit. Bei der weitergehenden Analyse der Zahlen wären die Struktur der Energieversorgung (unterschiedlicher Primärenergieträgermix) so­wie der gesamten Wirtschaft der untersuchten Staaten (z.B. Anteil Schwerindus­trie, Anteil Dienstleistungssektor) zu berücksichtigen (siehe Abbildung 6).

Klimawandel - Auswirkungen sind bereits spürbar

Abbildung 7: Jahrestemperatur Österreich-Mittel 1786–2006. Abbildung 7: Jahrestemperatur Österreich-Mittel 1786–2006.

Der Anstieg der mittleren Jahrestemperatur betrug in den vergangenen 150 Jahren weltweit rund 0,76 °C (IPCC 2007), in Österreich rund

1,6 °C (siehe Abbildung 7).

Der jüngste IPCC6)-Report (IPCC 2007) weist darauf hin, dass bei Eintreten des SRES-Szenarios A1B7) bis zum Ende dieses Jahrhunderts ein globaler Temperatur­anstieg von 2,8 °C zu erwarten ist, bezogen auf den Zeitraum 1980–1999.

6) IPCC: Intergovernmental Panel on Climate Change - Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen. 

7) SRES-Szenario A1B (IPCC 2000): Dieses Szenario geht von folgenden zukünftigen Entwicklungen aus: einem geringen Wachstum der Weltbevölkerung (Zunahme bis Mitte des 21. Jahrhunderts, danach Abnahme), sehr raschem Wirtschaftswachstum (sehr hohes BIP-Wachstum), sehr hohem Energieverbrauch, geringen Änderungen in der Bodennutzung, mittlerer Verfügbarkeit von Öl- und Gas-Ressourcen, einer raschen Einführung von neuen und effizienteren Technologien und einer ausgewogenen Nutzung aller Energie-Quellen.

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Abbildung 8:  Szenario Temperaturanstieg in Österreich 2015 bis 2085. Abbildung 8: Szenario Temperaturanstieg in Österreich 2015 bis 2085.

Basierend auf diesem Szenario und auf den aktuellen Klimaszenarien-Daten des Max-Planck-Instituts für Meteorologie Hamburg (UMWELTBUNDESAMT DEUTSCHLAND 2007) wurde die mögliche Temperaturentwicklung für Österreich be-rechnet (siehe Abbildung 8). Bis zum Jahr 2085 ist demnach im Alpenraum ein weiterer Temperaturanstieg von 4-5 °C zu erwarten, bezogen auf den Zeitraum 1961-1990 (Klimanormalperiode). Dazu kommt, dass die Verwundbarkeit und die Schadensanfälligkeit von Infrastruktur und Ökosystemen im Alpenraum durch den Klimawandel besonders hoch sind.

Folgen dieser Klimaänderung sind das Abschmelzen der Gletscher, die Verschiebung der Schneefallgrenze, der zunehmende Trockenstress der Vegetation sowie die Änderung der Vegetationszonen und der Ökosysteme (EEA 2004, IPCC 2001, 2007) (° Kapitel 7).

Tabelle 4:	Vergleich der weltweiten Großkatastrophen pro Dekade, im Zeitraum 1950–2005. Tabelle 4: Vergleich der weltweiten Großkatastrophen pro Dekade, im Zeitraum 1950–2005.

Extremereignisse wie Stürme, Starkniederschläge, Hochwasser, Dürreperioden, La­winen, Muren, Hagel, Hitze- und Kältewellen nehmen durch den Klimawandel bedingt sowohl in ihrer Häufigkeit als auch an Intensität zu. Vergleicht man die Zahlen der letzten zehn Jahre (1995–2005) mit denen der 1960er Jahre, so wird ein Anstieg der Naturkatastrophen deutlich (siehe Tabelle 4).

Abbildung 9: Anzahl der Großkatastrophen. Abbildung 9: Anzahl der Großkatastrophen.

Die Anzahl der Extremereignisse nahm um das 2,1-fache zu, die Gesamtschäden um das 6,6-fache und die versicherten Schäden um das 24,8-fache (MÜNCHNER RÜCKVERSICHERUNGS-GESELLSCHAFT 2006). 2005 war in Bezug auf Schäden durch Naturkatastrophen ein Rekordjahr: Das bisher teuerste Naturkatastrophenjahr der Versicherungsgeschichte und für die weltweiten Volkswirtschaften; der überwiegende Teil der Schäden wurde durch Stürme und Überschwemmungen (Hurrican Katrina) verursacht (siehe Abbildung 9).

Anpassung an den Klimawandel

Um Gefährdungen infolge des Klimawandels zu reduzieren, fordert die Klimarahmenkonvention, nationale und ggf. regionale Programme zur Anpassung an die Klimaänderungen zu erstellen. Österreich ist mit seinen kleinräumigen geografischen Gegebenheiten auf eine lokal und regional abgestimmte Anpassungsstrategie angewiesen. Bislang wurden in einzelnen Materiengesetzen und Empfehlungen konkrete Hinweise zur Berücksichtigung des Klimawandels aufgenommen, ein nationales Programm zur Anpassung wurde noch nicht erstellt.


Das Leitbild des Österreichischen Walddialogs (WALDDIALOG 2005) definiert das Ziel, den Wissensstand der Klimafolgenforschung, insbesondere betreffend die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald, zu verbessern (° Kapitel 6). Diese Stabilisierung der Waldökosysteme ist explizit als Ziel festgelegt (ÖWAD Leitbild, Ziele 3 und 6, Maßnahmenbereich 1.1).


Zum Schutz vor Naturgefahren weist der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung Gefahrenzonen aus (Forstgesetz). In den Raumordnungsgesetzen der Bundesländer wird die ÖROK-Empfehlung Nr. 52 zum präventiven Umgang mit Naturgefahren teilweise berücksichtigt (° Kapitel 15). Auf EU-Ebene ist die Hochwasserrichtlinie (HW-RL) mit Stand Ende 2006 in Verhandlung, die den verbesserten Schutz vor den Folgen der tendenziell zunehmenden Hochwässer infol-ge des Klimawandels zum Ziel hat (° Kapitel 1).

 

Die Umweltminister der Vertragsparteien der Alpenkonvention verabschiedeten im November 2006 eine Deklaration zum Klimawandel in den Alpen mit einem Schwerpunkt auf Anpassungsmaßnahmen. Sie beauftragten den Ständigen Ausschuss zur Umsetzung der Deklaration, bis zur X. Alpenkonferenz 2008 einen Aktionsplan mit alpenspezifischen Handlungsempfehlungen und längerfristigen Initiativen auszuarbeiten.

 

In den §§ 1 und 6 des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G 2000) ist das Klima explizit als Schutzgut verankert. In den Genehmigungsvoraussetzungen zum UVP-G 2000 (§ 17 Abs. 2 Z. 2b) hingegen ist es nicht als zu schützendes Gut erwähnt. Eine Berücksichtigung der möglichen Auswirkungen von UVP-pflichtigen Vorhaben auf das Klima ist damit bei der Genehmigung nicht explizit vorgesehen.

 

Mit der Strategischen Umweltprüfung (SUP) kommt ein weiteres Instrument in der Umweltfolgenabschätzung der Berücksichtigung von klimatischen Faktoren zugute. Hier gilt es, bei der Ausarbeitung von Plänen und Programmen erhebliche Umwelt-auswirkungen auch auf das Klima abzuschätzen und in der Auswahl der geprüften Plan- oder Programmalternativen zu berücksichtigen.