(IMP)3 - IMProving the IMPlementation of Environmental IMPact Assessment

Verbesserungen bei der Anwendung der Umweltverträglichkeitsprüfung in der EU

Vor 20 Jahren wurde die europäische Richtlinie über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Richtlinie) erlassen. Dadurch wurde die UVP europaweit auf eine einheitliche Grundlage gestellt. Eine Evaluierung der Anwendung der UVP in den Mitgliedstaaten durch die Europäische Kommission zeigte einige Schwächen sowie zum Teil europaweit erhebliche Unterschiede in der Umsetzung der UVP-Richtlinie auf.

Um ausgewählte Aspekte der Anwendung der UVP in Europa näher zu untersuchen, initiierte die EU Kommission ein Projekt im 6.

Forschungsrahmenprogramm. (IMP)3 – IMProving the IMPlementation of Environmental IMPact Assessment fokussiert auf die folgenden drei Fragestellungen:

  • Menschliche Gesundheit: Die Frage der Behandlung von Gesundheitsaspekten in der UVP
  • Gefahren- und Risikobewertung: Die Untersuchung der Behandlung von Aspekten des Risikos innerhalb der UVP betreffend verschiedener Gefahrenquellen
  • Projekttypen und Schwellenwerte: Die Frage nach den Projektarten und den entsprechenden Schwellenwerten, die eine UVP-Pflicht erforderlich machen

183 Experten aus ganz Europa wurden zur rechtlichen Umsetzung der UVP-Richtlinie sowie der praktischen Anwendung der UVP in ihrem Land befragt. Vertiefende Interviews wurden mit weiteren 53 UVP-Fachleuten in Europa, in den USA und in Kanada geführt. Darüber hinaus wurden die rechtlichen Grundlagen analysiert sowie umfassende Literaturrecherchen durchgeführt.

 

Der Abschlussbericht zeigt Handlungsoptionen auf, wie die Anwendung der UVP in den drei untersuchten Bereichen europaweit kurz- bis langfristig verbessert werden kann. In einer SWOT-Analyse werden die einzelnen Optionen auf ihre Stärken und Schwächen sowie die daraus resultierenden Chancen und Risiken durchleuchtet.

 

Auf der Abschlusskonferenz in Wien wurden die Forschungsergebnisse präsentiert und mit einem breiten Fachpublikum diskutiert.

MitarbeiterInnen in den Projektteams:

  • Antonia Cornaro, Erich Dallhammer, Valérie Dumont, Ulrike Fasching, Peter Schneidewind, Gregori Stanzer, Gabriele Tatzberger (ÖIR)
  • Wolfgang Lexer, Sabine Mayer, Bernhard Schwarzl (Umweltbundesamt)
  • Ceri Breeze, John Kemm, Nicola Pearce, Lynnette Thomas, Salim Vohra (WCfH)
  • Tuija Hilding-Rydevik, Åsa Pettersson, Arto Ruotsalainen (Nordregio)
  • Maria Rita Correia, Paulo Pinho, Sara Santos Cruz (CITTA)
  • Daniela Bugánová, Mária Hrncárová, Zuzana Lieskovská, Katarína Palúchová, František Parišek (SZAP)