Transport von Gütern auf der Straße
In Österreich werden nahezu alle LKW mit dem Treibstoff Diesel betrieben. Dieselmotoren emittieren wesentlich mehr Stickoxide (NOx) und Staub, was zu einer erheblichen Verschlechterung der Luftqualität führt.
Unter die Kategorie Lastkraftwagen (LKW) fallen alle Kraftfahrzeuge, die vorwiegend zum Transport von Gütern geeignet sind. Fahrzeuge bis zu einem höchstzugelassenen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen zählen zu den leichten Nutzfahrzeugen (LNF), alles darüber zu den schweren Nutzfahrzeugen (SNF). Das maximale Gewicht darf 38 Tonnen nicht überschreiten.
Ein LKW kann entweder zusätzlich einen Anhänger ziehen oder als Sattelzugmaschine (auch Sattelschlepper) gebaut sein, um einen Sattelauflieger zu ziehen. Er kann aber auch für Sonderanwendungen mit Zusatzgeräten konzipiert sein, wie Schneepflug, Kehrmaschine, Feuerwehrfahrzeug, Kran, etc.
EURO-Klassen für Schwere Nutzfahrzeuge
Seit dem 1. 10. 2005 gelten die EURO4 Grenzwerte für die Typengenehmigung von schweren Nutzfahrzeuge, seit 1. 10. 2006 für alle LKW Neuzulassungen. Mit 1.10.2008 werden die EURO5 Grenzwerte für alle neuen Typengenehmigungen in Kraft treten.
EURO-Klassen für Leichte Nutzfahrzeuge
Für leichte Nutzfahrzeuge gelten derzeit EURO4 Grenzwerte. Die Euro5 Grenzwerte treten - gestaffelt nach der Gewichtsklasse - ab 2009 in Kraft.
Die maximal erlaubten Emissionswerte werden für schwere Nutzfahrzeuge in g/kWh angegeben, für leichte Nutzfahrzeuge in g/km.
Schwere Nutzfahrzeuge emittieren am Prüfstand weniger Stickoxide als auf der Straße. Beim Fahren auf der Straße ist für den Betreiber ein geringer Kraftstoffverbrauch wesentlich. Für diese Situation wurde die Motorensteuerung von manchen Herstellern daher auf minimalen Verbrauch eingestellt. Dies führte im realen Fahrbetrieb zu einer geringeren Abnahme der Stickoxide als erwartet.
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