Isotopen in der Hydrologie

Seit mehreren Jahrzehnten beschäftigen sich WissenschafterInnen intensiv mit der Anwendung der Isotopen des Wassers (Deuterium, Tritium und Sauerstoffs), um z.B. Einzugsbereiche von Trinkwasserquellen zu kartieren oder die Wechselwirkung des Grundwassers mit dem Oberflächengewässern zu untersuchen. Vor allem im Österreich haben Isotopenuntersuchungen in der Hydrologie eine lange Tradition.

Auch um Verweilzeiten von Wässern im Untergrund zu bestimmen, bedient man sich der Untersuchung von Isotopen. In jüngster Zeit gewinnen diese Untersuchungen vor allem bei der Identifizierung der Herkunft und Quantifizierung von Stoffen wie z.B. Nitrat oder Sulfat zunehmend an Bedeutung.

 

Das Umweltbundesamt beschäftigt sich in zahlreichen Projekten mit der Interpretation derartiger Isotopenuntersuchungen in der Hydro(geo)logie.

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