Probenahmehandbuch

Wasser und Sedimente sachgerecht beproben

© Umweltbundesamt/M. Deweis

Wien, 12. Oktober 2015 – Bei der Probenahme von Wasser und Sedimenten können viele Fehler passieren. Wenn zum Beispiel Maßnahmen zur Qualitätssicherung während der Probenahme nicht ausreichend getroffen werden und die Proben kontaminiert sind, fehlt die Basis für die Analyse. Um (statistisch) repräsentative Proben zu erhalten, muss im Probenahmeprogramm festgelegt werden, welchem Zweck die Proben dienen. Daraus ergeben sich die Anforderungen für die Probenahme, wie die Auswahl von geeigneten Orten und Parametern, Probenahmehäufigkeit, Probenahmedauer und Probenahmezeitpunkt.

 

„Die ordnungsgemäße, repräsentative Probenahme ist für das analytische Ergebnis einer Wasserprobe von besonderer Bedeutung. Fehler, die bei der Probenahme gemacht werden, können durch noch so genaue Analytik danach nicht mehr behoben werden. Die meisten dieser Fehler lassen sich aber vermeiden“, meint Franko Humer, Grundwasserexperte im Umweltbundesamt. „Wie, das zeigt das neue Praxis-Handbuch, in das unsere Erfahrung aus 30 Jahren Umweltanalytik eingeflossen ist.“

 

Das knapp 80 Seiten starke Nachschlagewerk wurde vom Umweltbundesamt in Zusammenarbeit mit den Ämtern der Landesregierungen und dem Auftraggeber, dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, erstellt. Das Handbuch steht gratis zum Download zur Verfügung.