Badegewässer

98,5 % der österreichischen Badegewässer entsprachen im Jahr 2013 den Qualitätsvorgaben

© Umweltbundesamt/Gröger

Der aktuelle Badegewässerbericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) belegt die anhaltend gute Qualität der europäischen Badegewässer. 95 % der untersuchten Flüsse, Seen und Küstengewässer erfüllen die Qualitätsnormen der EU Badegewässerrichtlinie, 83 % wurden als “exzellent” eingestuft. Nur 2 % der Badegewässer in der EU entsprechen den Standards für eine gute Wasserqualität nicht und wurden mit “schlecht” bewertet.

 

Die beste Wasserqualität bescheinigt die EUA Luxemburg und Zypern. Zu den Spitzenreitern zählen außerdem Malta (mit 99 % "exzellenter" Badegewässer), Kroatien (95 %) und Griechenland (93 %). Am unteren Ende der Skala, bei den EU-Mitgliedsstaaten mit den meisten “schlechten” Badegewässern, finden sich Estland (6 %), die Niederlande (5 %), Belgien (4 %), Frankreich (3 %), Spanien (3 %) and Irland (3 %).

 

Analysiert wurden 22.000 Badegewässer in der EU, der Schweiz und – 2013 neu - auch in Albanien. Eine interaktive Karte zeigt die Qualität der Badegewässer in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2013.

Österreichische Badegewässer

In Österreich entsprachen 98,5%  der Badegewässer den Qualitätsvorgaben der Badegewässerrichtlinie, 87,6%  hatten eine ausgezeichnete Wasserqualität. Insgesamt wurden 266 österreichische Badegewässer, davon 260 Badestellen an Seen und sechs an Flüssen, beurteilt.
Detaillierte Informationen über die österreichischen Badegewässer finden Sie in der von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) geführten Badegewässerdatenbank.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/31304-5432