Altlastenmanagement 2010

Neuausrichtung der Beurteilung und Sanierung von kontaminierten Standorten

Im Auftrag des Lebensministeriums hat das Umweltbundesamt das Projekt Altlastenmanagement 2010 umgesetzt. Ausgangspunkt waren die Erfahrungen aus der Vollziehung des österreichischen Altlastensanierungsgesetzes seit 1989 und allgemein akzeptierte europäische Ansätze, wie die Ergebnisse des Projektes CLARINET:

  • Verunreinigungen des Bodens dürfen unter Berücksichtigung der Nutzung eines Standortes (z.B. Wohnen, landwirtschaftliche Nutzung)  keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen oder Ökosysteme haben;
  • Schwer mobilisierbare Verunreinigungen des Untergrundes sind bei entsprechenden ökonomischen und ökologischen Vorteilen zu sanieren;
  • Schadstofffahnen im Grundwasser sind unter Berücksichtigung geologischer und hydrogeologischer Gegebenheiten (standortspezifisch) zu vermindern.

 

Das Projekt wurde Im Zeitraum 2008 bis 2011 in Zusammenarbeit mit drei externen Partnern (Austrian Institute of Technology, Kommunalkredit Public Consulting, Universität für Bodenkultur) umgesetzt. Die Struktur des Projektes und externe Kooperationen sind in der nachfolgenden Abbildung dargestellt. Das Austrian Standards Institute und der Österreichischen Verein für Altlastenmanagement waren als Kooperationspartner in zwei Arbeitspakete eingebunden. Weitere interessierte Organisationen und ExpertInnen wurden über thematische Arbeitsgruppen zu den Themenschwerpunkten Boden und Grundwasser sowie im Rahmen von Workshops an der Entwicklung und Diskussion der Ergebnisse beteiligt.

© Umweltbundesamt

Die bis Ende des Jahres 2011 publizierten Ergebnisse des Projektes sind in der Infobox zu finden und sind als fachtechnische Grundlagen bei der Vollziehung des Altlastensanierungsgesetzes verbindlich.