Die nationale Stickstoff- und Phosphorbilanz

EUROSTAT/OECD-Methode

© Umweltbundesamt N-Bilanz der Österreichischen Landwirtschaft

Das Umweltbundesamt erarbeitet seit dem Jahr 1997 die nationale Stickstoff- und Phosphorbilanz für Österreich im Rahmen der Arbeiten für die OECD-Arbeitsgruppe „Umwelt und Landwirtschaft“. Die Stickstoffbilanz ist auch ein IRENA Agrar-Umweltindikator, eine Kenngröße, mit der die Entwicklung des Einflusses der Landwirtschaft auf die Umweltsituation aufgezeigt werden soll.

 

Der Trend für Österreich zeigt einen stetigen Rückgang des Stickstoffüberschusses auf den landwirtschaftlichen Flächen. 2012 betrug er rund 34 kg Stickstoff je Hektar landwirtschaftlicher Fläche.

Zur weiteren Vereinheitlichung der Methodik und für die bessere Vergleichbarkeit der Ergebnisse auf internationaler Ebene wurde gemeinsam von der OECD und EUROSTAT ein Handbuch zur Erstellung vereinfachter und reduzierter Stickstoffbilanzen (Nitrogen Budgets) und auch für Phosphor –Bilanzen (Phosphorus Budgets) erarbeitet.

Zu Lasten der Vollständigkeit soll sich die Bilanz auf die wesentlichen gemeinsamen Input- und Ertragskategorien konzentrieren. Ebenso soll sich eine möglichst genaue Übereinstimmung mit den IPCC-Reports der Treibhausgasinventur der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten herstellen lassen. Um die Kontinuität zu wahren, wurden vom Umweltbundesamt die Bilanzen 1985 bis zum Jahr 2012 nach der ursprünglichen OECD-Methode erstellt.