Alpenkonvention

Die Alpenkonvention ist ein internationales Übereinkommen zum Schutz des Alpenraumes. Neben den acht Alpenstaaten Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Liechtenstein, der Schweiz, Slowenien und Monaco hat auch die EU diesen Vertrag unterzeichnet.

Das grundlegende Ziel der Konvention ist die Erhaltung und die nachhaltige Entwicklung der Alpen durch eine sektorübergreifende, ganzheitliche Politik. Die Alpenkonvention ist kein reines Naturschutzabkommen, sondern hat einen umfassenden Anspruch. Umweltverträgliches Wirtschaften und Handeln aller Beteiligten stehen im Vordergrund.  

 

Maßnahmen zur Umsetzung der Konvention sind in Protokollen festgelegt. Diese betreffen Bevölkerung und Kultur, Berglandwirtschaft, Bergwald, Naturschutz und Landschaftspflege, Raumplanung, Luftreinhaltung, Tourismus und Freizeit, Verkehr, Bodenschutz, Wasserhaushalt, Energie sowie Abfallwirtschaft.

Europäisches Netzwerk alpiner Schutzgebiete

"Die Vertragsparteien treffen die geeigneten Maßnahmen, um einen nationalen und grenzüberschreitenden Verbund ausgewiesener Schutzgebiete, Biotope und anderer geschützter oder schützenswerter Objekte zu schaffen. Sie verpflichten sich, die Ziele und Maßnahmen für grenzüberschreitende Schutzgebiete aufeinander abzustimmen" (Art. 12).