Bonner Konvention

Das Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten geht auf eine Empfehlung der Konferenz der Vereinten Nationen im Jahr 1972 zurück. Zur Stärkung bestimmter Schutzanliegen wurden Zusatzabkommen entwickelt, zum Beispiel zum Schutz der Fledermäuse in Europa. 119 Staaten sowie die Europäische Union haben die Bonner Konvention unterzeichnet (Stand April 2013).  Österreich trat 2005  bei. 

 

Im Rahmen der Bonner Konvention wurden zur Stärkung bestimmter Schutzanliegen mehrere Zusatzabkommen entwickelt. Es wurden einige Abkommen abgeschlossen, zum Beispiel zum Schutz der Seehunde im Wattenmeer, zum Schutz der Kleinwale der Nord- und Ostsee, zum Schutz der Fledermäuse in Europa und zum Schutz der Afrikanisch-Eurasischen Wasservögel. Diese Abkommen können unabhängig vom Beitritt zur Konvention unterzeichnet werden.

 

Abkommen & Verwaltungsabkommen (MoU), die für Österreich geografisch bzw. artenspezifisch relevant sind: