Kultur- und Naturerbe der Welt

Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt wurde 1972 von der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) entwickelt. Ziel ist die Erfassung und Erhaltung des Kultur- und Naturerbes für künftige Generationen. Viele Länder sind daran interessiert, Denkmäler, Ruinen von historischem Wert oder besondere Landschaften als Welterbe deklarieren zu lassen.

Welterbestätten in Österreich

Der Beitritt Österreichs zum Übereinkommen erfolgte 1993 (BGBl. Nr. 60/1993). Zum Weltkulturerbe (World Heritage Site) zählen:

  • Altstadt von Salzburg (1995)
  • Schloss und Park von Schönbrunn (1996)
  • Salzkammergut mit Hallstatt und dem Dachstein-Massiv (1997)
  • Semmeringbahn (1998)
  • Altstadt von Graz (1998)
  • Wachau (2000)
  • Altstadt von Wien (2001)
  • Kulturlandschaft des Neusiedler Sees in Österreich/Ungarn (2001)
  • Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen (2011): Erstreckt sich über sechs Länder rund um die Alpen. Österreich ist mit fünf Pfahlbaustationen in Kärnten und Oberösterreich Teil dieses Welterbes.