MORIS Eisenwurzen

Das Wesen von MORIS

MORIS berücksichtigt neben Rohdaten auch Metainformation, wie beispielsweise zum methodischen und räumlichen Design der Datenerhebung. Das Design der Datenstruktur und die Verwendung von Ontologien ermöglichen dem Anwender einerseits größtmögliche Flexibilität in der Abbildung der Information und andererseits größtmögliche Kompatibilität mit anderen Arbeitsgruppen.  Ontologien stellen Begriffe und ihre Beziehungen in einem bestimmten Gegenstandsbereich systematisch dar. Sie können untereinander vernetzt werden.

Metainformation und Projektdaten

Das Hauptaugenmerk von MORIS EISENWURZEN liegt auf der Abbildung von Metainformation zu verschiedenen Themenblöcken und dem Herstellen von Beziehungen zwischen denselben. In der Praxis bedeutet das, dass ein Datensatz nicht doppelt angelegt werden muss, um an zwei Stellen mit anderen Datensätzen verknüpft zu werden. So kann ein Forschungsprojekt sowohl an die ausführende Institution als auch an die Gemeinden, in denen das Projekt realisiert wurde, „angehängt“ werden. Im Zuge von Projekten entstehen oft Datensätze, die nicht in ein Monitoringprogramm bzw. eine wiederkehrende Erhebung eingebunden werden. Diese Datensätze werden in der Regel bei der jeweils verantwortlichen Institution abgelegt und sind in der Folge für etwaige InteressentInnen oft unzugänglich, da ihre Existenz nirgendwo abgebildet ist. Hier soll MORIS EISENWURZEN Abhilfe schaffen. Das System bietet die Möglichkeit, die Metainformation solcher Datensätze zur Region systematisch zu erfassen und bei Bedarf über ein Internetportal abzurufen. Über die Abbildung von Metainformation hinaus kann MORIS EISENWURZEN noch eine zweite Funktion erfüllen, indem kleinere Datensätze direkt in der Datenbank abgelegt werden können. Dieses Angebot an alle Eisenwurzen-Akteure soll dem Verlust von bestehenden Datensätzen für die Region Eisenwurzen vorbeugen.