Landwirtschaftliche Flächen gehen verloren

Schutz der Landwirtschaft vor weiteren Flächenverlusten notwendig

Die Siedlungstätigkeit beansprucht großteils landwirtschaftliche Flächen, die verbleibende Flächen werden intensiv bewirtschaftet. Naturnahe Kulturlandschaften und Erholungsräume für die Bevölkerung gehen verloren. Eine "landwirtschaftliche Raumplanung" ist notwendig!

Flächenverluste und Intensivierung verdrängen naturräumliche Vielfalt

Siedlungen entstehen meistens in Regionen mit ertragreichen Böden. Siedlungswesen und Landwirtschaft müssen sich in den Tal- und Beckenlagen den knapper werdenden Raum teilen. Durch Verbauung gehen hochwertige Böden dauerhaft verloren. Die verbleibenden Flächen werden zunehmend intensiver bewirtschaftet. Damit gehen auch wertvolle Lebensraum für Tiere und Pflanzen verloren.

Stärkerer Oberflächenabfluss und Bodenerosion

Intensive Bewirtschaftung und zunehmende Versiegelung beschleunigen den Oberflächenabfluss. Dies begünstigt bei Starkniederschlägen die Entstehung von Hochwässern sowie die Gefahr höherer Hochwasserschäden. Auch die Bodenerosion nimmt zu.

Nachhaltige Planung notwendig

Landwirtschaftliche Flächen sind ein "Reservoir" für andere Nutzungen. Eine nachhaltige Planung des landwirtschaftlichen Raumes, innerhalb derer die landwirtschaftlichen Flächen gegenüber anderen Nutzungsarten geschützt werden, fehlt nach wie vor. Die vorhandenen Planungsinstrumente beschränken sich auf die Vereinfachung der Bewirtschaftung durch Grundstückszusammenlegungen und Flurbereinigungen. 

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