Stop the POPs

Kurzfilme von SchülerInnen über die Gefahren langlebiger toxischer Chemikalien

© Umweltbundesamt

Im Rahmen des Filmprojekts "Stop the POPs" hatten MaturantInnen eines Wiener Gymnasiums im Schuljahr 2012/2013 die Gelegenheit, drei Kurzfilme zum Thema POPs, persistente organische Schadstoffe, zu gestalten. Unterstützt wurden sie dabei vom Filmteam des österreichischen Jane Goodall Instituts. Entstanden sind drei sehenswerte Reportagen, die zwischen drei und sechs Minuten dauern, die Umweltbelastung durch POPs einfach und verständlich ins Bild setzen und in erster Linie für den Einsatz im Unterricht gedacht sind. Geplant ist, die Filme durch Arbeitsblätter bis zum Ende des Jahres 2013 zu ergänzen. Die englisch sprachigen Kurzfilme sind ab sofort auf der Website des Forum Umweltbildung zu sehen.

 

Im Zentrum der Reportagen stehen die "giftigen 22", langlebige toxische Chemikalien, wie DDT oder bromierte Flammschutzmittel, deren Herstellung und Einsatz durch die Stockholm-Konvention verboten bzw. eingeschränkt. wurde. Thematisiert werden die Langlebigkeit dieser Stoffe und ihre Folgen für Gesundheit  und Umwelt, die besondere Belastung der Alpen und polaren Regionen durch "cold trapping", sowie die Verschmutzung der Meere durch Plastik und POPs. Umgesetzt wurde das "Stop the POPs" Projekt vom Umweltbundesamt, das gemeinsam mit dem Lebensministerium finanziert wurde.

Stockholm-Konvention

 

Die Stockholm Konvention ist ein internationales Übereinkommen der UNO, das die Menschen vor den Gefahren definierter POPs schützen soll. Durch Verbote und Einschränkungen sowie durch verbindliche Richtlinien sollen die Konzentrationen dieser Stoffe in der Umwelt verringert werden. Nachdem die Konvention von 50 Staaten ratifiziert wurde, ist sie seit 17.5.2004 in Kraft. Österreich hat die Stockholm Konvention bereits 2002 ratifiziert, ein einzigartiges internationales Alpenmonitoring­programm aufgebaut, dass die Effektivität des Abkommens global verbreiteter Umweltschadstoffe überprüft und sich dafür einsetzt, dass weitere Stoffe in die Konvention aufgenommen werden.