UVP Integrallager

Mit Schreiben vom 23.5.2011, eingelangt am 1.6.2011, übermittelte das Umweltministerium der Slowakischen Republik gem. Art. 2 des Österreichisch-Slowakischen Abkommens über die Umsetzung der Espoo-Konvention, BGBl. III Nr. 1/2005, die Unterlagen für das Vorhaben „Integrallager für feste radioaktive Abfälle in der Slowakischen Republik “ (an drei möglichen Standorten).

 

 

Projektwerberin ist die Gesellschaft „Jadrová a vyrad’ovacia spoločnost’, a.s. (JAVYS), Tomášikova 22, 821 02 Bratislava“.

 

Verfahrensführende Behörde ist das slowakische Umweltministerium.

 

 

Da das Vorhaben gem. Art. 2 Abs. 3 i.V.m. Anhang I Z 2 der Espoo-Konvention, BGBl. III Nr. 201/1997, dem Verfahren nach dieser Konvention unterliegt und Österreich seine Beteiligung am Verfahren erklärt, wird in Österreich eine Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 10 Abs. 7 UVP-G 2000 durchgeführt.

 

Der Zweck des Bauvorhabens ist die Zwischenlagerung von festen, durch Einsatz von verschiedenen Technologien aufbereiteten radioaktiven Abfällen, die aus der Außerbetriebsetzung von Kernanlagen am Standort Bohunice entstehen. Die Zwischenlagerung erfolgt bis zum Zeitpunkt, zu dem sie zum Ort ihrer Endlagerung transportiert werden können.

Das Gebäude des Integrallagers für radioaktive Abfälle ist als Lagergebäude für Packungen mit festen oder verfestigten radioaktiven Abfällen bestimmt, die auf der Oberflache der Verpackung oder deren Abschirmung eine Äquivalenzdosisleistung von weniger als 10 mSv/Stunde aufweisen.

 

Im ersten Verfahrensteil gelangten die Unterlagen für den Verfahrensteil "Scoping" zur öffentlichen Auflage.

 

Das slowakische Umweltministerium beendete den Verfahrensteil "Scoping" mit seinem Spruch vom 1.8.2011.

 

Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind nachfolgend zum Download angeführt.

Infobox