Dauer der UVP-Genehmigungsverfahren zwischen 2009 und 2017

Die mittlere Verfahrensdauer mit Hilfe des Medians von 2009 bis 2017 berechnet, liegt vom Einbringen des Genehmigungsantrages bis zur Entscheidung bei 13,3 Monaten. 2016 und 2017 lag die mittlere Verfahrensdauer über dem medianen Wert. Mehrere komplexe Verfahren, die in diesen beiden Jahren erstinstanzlich entschieden wurden, trugen zu diesem Anstieg bei (z.B. „S7 Fürstenfelder Schnellstraße, Abschnitt Ost", „Speicherkraftwerk Kühtai“, die beiden Pumpspeicherkraftwerke „Limberg III“ und „Ebensee“ sowie die „B233 Umfahrung Zwölfaxing“).

 

Von Beginn der öffentlichen Auflage (Vollständigkeit der Unterlagen) bis zur Entscheidung lag die mittlere Verfahrensdauer für UVP-Verfahren bei 7 Monaten.

Detail- und Änderungsgenehmigungen sind in der Berechnung nicht berücksichtigt. Zu erwähnen ist jedoch, dass für einige Vorhaben eine Reihe von Änderungsgenehmigungsverfahren gemäß § 18b UVP-G 2000 und Detailgenehmigungsverfahren durchgeführt wurden (z.B. in Oberösterreich zu Vorhaben der Voest am Standort Linz oder in Wien zur U-Bahnvorhaben).