Österreichisches Messnetz für Isotope im Niederschlag und in Oberflächengewässern (ANIP)

Geschichte

Das Österreichische Messnetz für Isotope im Niederschlag und in Oberflächengewässern (ANIP) wurde 1972 in Betrieb genommen. Seit 2007 wird es vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), seit 2018 Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, in Zusammenarbeit mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben.

Datenverfügbarkeit

Die im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) erhobenen und qualitätsgeprüften Isotopendaten sind über das Wasser-Informationssystem Austria (WISA) und über die H2O-Fachdatenbank im Internet abrufbar: https://www.bmnt.gv.at/wasser/wisa/ und https://wasser.umweltbundesamt.at/h2odb/.

 

Weitere - österreichweit verfügbare - Isotopendaten sind über die interaktive Isotopenkarte abrufbar: https://secure.umweltbundesamt.at/webgis-portal/isotopen/map.xhtml.

Gesetzliche Grundlagen

Das Isotopenmessnetz ist ein Sondermessprogramm entsprechend § 28 und Anlage 12 der GZÜV (BGBL. II NR.479/2006 i.d.F. BGBL. II NR. 465/2010). Es wird von der Umweltbundesamt GmbH unter finanzieller Beteiligung des BMNT und den Bundesländern geführt.