Dashboard zu Gebäuden in Österreich

Wie hat sich der österreichische Gebäudebestand entwickelt? Wie wird in den Bundesländern geheizt? Welche Energieträger kommen zum Einsatz? Wie hängen THG-Emissionen und andere Luftschadstoffe damit zusammen?

Methodenbeschreibung

Bedienungshinweise

Quellen:

Statistik Austria (2025a): Gebäude- und Wohnungszählung – Gebäude – Zeitreihe ab 2011. Hg. v. STATcube – Statistische Datenbank von STATISTIK AUSTRIA im Oktober 2025.

Statistik Austria (2025b): Bevölkerung im Jahresdurchschnitt. Hg. v. STATcube – Statistische Datenbank von STATISTIK AUSTRIA im Jänner 2025.

Statistik Austria (2025c): Mikrozensus; Hauptwohnsitzwohnungen (HWS) ab 2004. Hg. v. STATcube – Statistische Datenbank von STATISTIK AUSTRIA im Jänner 2025.

Statistik Austria (2025d): Energiebilanzen Wien 1988–2023. Hg. v. STATcube – Statistische Datenbank von STATISTIK AUSTRIA im Jänner 2025.

Statistik Austria (2025e): Nutzenergieanalyse ab 2005; Raumwärme und Warmwasser für Private Haushalte. Hg. v. STATcube – Statistische Datenbank von STATISTIK AUSTRIA im Jänner 2025. 

GeoSphere Austria & Statistik Austria (2025): Auswertung der Heizgradtagsummen. Stand Februar 2025. Wien.

Statistik Austria (2019): Sonderauswertung des Mikrozensus Energieeinsatz der Haushalte 2003/04-2017/18 (MZ 2004-2018). Hg. v. Statistik Austria im Auftrag durch das Umweltbundesamt. Wien.

Statistik Austria (2021): Sonderauswertung des Mikrozensus Energieeinsatz der Haushalte 2019/20 (MZ 2020). Hg. v. Statistik Austria im Auftrag durch das Umweltbundesamt. Wien.

Statistik Austria (2023): Sonderauswertung des Mikrozensus Energieeinsatz der Haushalte 2021/22 (MZ 2022). Hg. v. Statistik Austria im Auftrag durch das Umweltbundesamt. Wien.

UBA/IIBW (2025): Monitoring-System zu Sanierungsmaßnahmen in Österreich 2025. Hg. v. Umweltbundesamt GmbH/IIBW - Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH.

Umweltbundesamt (2025): Bundesländer-Luftschadstoff-Inventur 1990–2023. Regionalisierung der nationalen Emissionsdaten auf Grundlage von EU-Berichtspflichten (Datenstand 2025). Hg. v. Umweltbundesamt GmbH

Bedienungshinweise:

Für die interaktive Nutzung des Dashboards stehen eine Reihe an Werkzeugen zur Verfügung, zum Beispiel Filter, Fokusansichten oder Datenexport. Diese können in den jeweiligen Kopfleisten der Diagramme ausgewählt werden. Weiterführende Informationen zu den einzelnen Grafiken können über das ?-Icon in der Leiste abgerufen werden. Ein Link zur Bedienungshilfe findet sich oben rechts. Sollten einzelne Diagramme nicht korrekt angezeigt werden, hilft es, die Seite durch die Betätigung der Taste F5 neu zu laden.

Methodenbeschreibung Witterungskorrektur (nach Klimaschutzgesetz):

Kurz erklärt: Der Heizenergieverbrauch eines Gebäudes hängt stark davon ab, wie kalt oder warm ein Jahr ist. Damit sich die Verbrauchswerte verschiedener Jahre fair vergleichen lassen, wird der Einfluss der Witterung rechnerisch ausgeglichen. So wird besser sichtbar, ob sich der Energieverbrauch zum Beispiel durch Effizienzmaßnahmen oder ein sparsameres Heizverhalten verändert hat.

Wie funktioniert die Korrektur? 
  • Jahresbedingte Temperaturschwankungen werden durch einen Korrekturfaktor aus der Berechnung herausgenommen. In besonders kalten Jahren wird mehr Energie zum Heizen benötigt und der Verbrauchswert wird nach unten korrigiert. In besonders warmen Jahren wird der Verbrauch nach oben korrigiert.
  • Als Grundlage für die Berechnung dient die Kennzahl der Heizgradtage. Sie zeigt vereinfacht, wie stark und wie lange in einem Jahr geheizt werden musste.
  • Angepasst wird nur der Energieverbrauch für die Raumheizung. Der Energieverbrauch für Warmwasser bleibt unverändert, weil er kaum von der Außentemperatur abhängt.
Berechnung
Berechnungsmethode Formel

Der Korrekturfaktor für die Witterungsbereinigung besteht aus einem Heizgradtage-Referenzwert und dem Heizgradtage-Wert des aktuellen Jahres. Die Referenz-Heizgradtage werden aus der langfristigen Entwicklung der Heizgradtage seit 1980 abgeleitet. Sie sind kein einfacher Durchschnitt. Für jedes Berechnungsjahr wird anhand des langfristigen Trends ein eigener Referenzwert berechnet.


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