PFAS-Awareness-Workshop VII

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) - ein langer Weg liegt vor uns

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) und das Umweltbundesamt laden Sie herzlich zum 7. PFAS-Awareness Workshop am 26. November 2026 am neuen Standort des Umweltbundesamtes in Wien, Drorygasse 1/1, 1030 Wien, sowie online ein. 
     

Foto Eichenblatt

Der Workshop steht unter dem Motto „PFAS – ein langer Weg liegt vor uns“ und bietet aktuelle Einblicke in regulatorische Entwicklungen, Umweltmonitoring, Sanierungsmaßnahmen sowie PFAS-Alternativen und Innovationen. 

Internationale und nationale Expert:innen werden über den aktuellen Stand der geplanten universellen PFAS-Beschränkung, die gesellschaftlichen Kosten der PFAS-Verschmutzungen, Erfahrungen aus nationalen PFAS-Aktionsplänen sowie Erkenntnissen zu PFAS in Trinkwasser, Klärschlamm, Innenraumluft und Verbraucherprodukten berichten. Darüber hinaus werden Beispiele für den Ausstieg aus PFAS und innovative Lösungsansätze vorgestellt. Bitte beachten Sie, dass die Präsentationen sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache abgehalten werden.

Hintergrund

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine umfangreiche Gruppe anthropogener Chemikalien, die seit mehreren Jahrzehnten vielseitig in Industrie und Alltag zum Einsatz kommen. PFAS geben insbesondere aufgrund ihrer außergewöhnlichen Persistenz sowie ihrer potenziell umwelt- und gesundheitsschädlichen Eigenschaften Anlass zu einer intensiven Auseinandersetzung.

Der österreichische PFAS-Aktionsplan verfolgt das Ziel, Maßnahmen zur Verringerung der Belastung von Mensch und Umwelt durch PFAS zu fördern. Im Mittelpunkt stehen die Kommunikation, der Wissenstransfer sowie die Etablierung eines systematischen Ansatzes zur Reduktion von PFAS in Trinkwasser, Grundwasser, Lebensmitteln, im Menschen und in Ökosystemen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen fachlichen Austausch.

Die Teilnahme ist kostenlos und vor Ort (max. 70 Personen) sowie online möglich. Eine Anmeldung ist bis spätestens 16. November 2026 möglich. 

Österreichischer PFAS-Aktionsplan

Auf unserer FAQ Seite, Fragen und Antworten zu PFAS, finden Sie detaillierte Informationen zu Eintragspfaden von PFAS, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Vorschläge für Unternehmen und Konsument:innen für die Belastungsreduktion. 

FAQs zu per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen - PFAS

zum Programm

PFAS-Awareness-Workshop VII
Do. 26. November 2026, 09:00 bis 16:00 Uhr (vor Ort) bzw. 09:30 – 16:00 Uhr (online)
 eNNA, Konferenzraum Zöbelboden, 1. OG, Drorygasse 1/1, 1030 Wien sowie online

Anreise und Erreichbarkeit

Reisen Sie bitte, wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder bilden Sie Fahrgemeinschaften zum Beispiel über Domino.
 

Programm

UhrzeitTitel
Ab 09:00 Einlass 
09:30 – 09:40Begrüßung und Moderation
Sabine Cladrowa (Umweltbundesamt Österreich)
Teil 1: REGULATORISCHE HERAUSFORDERUNGEN UND EIN FALLBEISPIEL
09:40 – 10:05Neuigkeiten zur „universellen PFAS-Beschränkung“
Simone Fankhauser (Umweltbundesamt Österreich)
10:05 – 10:30The cost of PFAS pollution for our society
Viviane Andre (European Commission, online)
10:30 – 10:55 PFAS pollution in Europe – Who is paying?
Magnus Lofstedt (European Environment Agency, online)
10:55 – 11:20Flemish PFAS Action plan
Hans Reynders (Flemish Government, online)
11:20 – 11:40Kaufeepause
11:40 – 12:20PFAS pollution in Antwerp and the Knowledge Centre for Innovative 
Remediation Solution
Bart Van der Auwera (Flemish Regional Government)
Teil 2: UMWELTÜBERWACHUNG UND HINTERGRUNDBELASTUNG
12:20 – 12:45Monitoring von PFAS in Trinkwasser
Bernd Reichl (AGES)
12:45 – 13:10PFAS in Klärschlamm und Folgen für die Landwirtschaft
Niklas Joos (Amt für Umwelt, Kanton St. Gallen, Schweiz, online)
13:10 – 14:00Mittagspause (Buffet)
14:00 – 14:25Prüfwert-Vorschläge für PFAS für die Wirkungspfade Boden-Mensch 
(direkte Bodenaufnahme) und Boden-Pflanze
Tobias Frische (Umweltbundesamt Deutschland)
14:25 – 14:50Identifizierung und toxikologische Bewertung von PFAS in der Innenraumluft 
Ana Maria Scutaru (Umweltbundesamt Deutschland, online)
Teil 3: PRODUKTUNTERSUCHUNGEN UND INNOVATION
14:50 – 15:15Überwachungsschwerpunkt Textilien und Feuerlöschschäume und Ringversuch
Andreas-Marius Kaiser (Umweltbundesamt Österreich)
15:15 – 15:40BASF – PFAS phase out by 2028
Jonathan Crozier (BASF, online)
15:40 – 16:00 Diskussion und Abschluss der Veranstaltung
 

Für Rückfragen zur Veranstaltung stehen wir gerne zur Verfügung:
Andreas.Kaiser@umweltbundesamt.at