Bodendaten
Die Bodendatenlandschaft in Österreich bietet umfassende wichtige Daten zu vielen Bodenthemen - von Bodenphysik über Humus und Bodenkohlenstoff bis zu Schadstoffen wie PFAS oder (Mikro-)plastik.

Die regelmäßige Erfassung und Bewertung des Bodenzustandes, der Bodengesundheit und der Bodenfunktionen ist die Grundlage für die Planung und Durchführung von Bodenschutz- und Bodenbewirtschaftungsmaßnahmen. So können die nachhaltige Nutzung, der Schutz und die Wiederherstellung der Böden sichergestellt werden. Die Basis dafür ist einerseits ein abgestimmtes Bodenmonitoring zur Datenerhebung. Bodenmonitoring ist die systematische Überwachung und Analyse von Bodenparametern, um Informationen über den Zustand und die Qualität des Bodens zu gewinnen. Es dient dazu, um Veränderungen im Boden zu überwachen, die durch natürliche Prozesse oder menschliche Aktivitäten verursacht werden.
Weiters benötigt es qualitativ abgesicherte vergleichbare und harmonisierte Bodendaten und ein koordiniertes Datenmanagement zur Verwaltung und Bereitstellung von Bodendaten. Auf dieser Basis können Bodendaten für konkrete Fragestellungen ausgewertet und für Planer:innen, Expert:innen aus Forschung und Verwaltung oder Praktiker:innen in der Land- und Forstwirtschaft bereit gestellt werden.
Bodendatenlandschaft in Österreich
Die Erhebung von Bodendaten hat in Österreich eine lange und bewährte Tradition. Je nach Zielsetzung und fachlichem Schwerpunkt und Dimension erfolgen Datenaufnahmen in verschiedenem Rahmen: einerseits durch nationale oder bundesländerspezifische Erhebungssysteme, andererseits im Rahmen von (Forschungs-)Projekten mit nationaler Dimension oder zu speziellen Fachthemen.
Herausforderungen
Trotzdem Österreich über fundierte Bodendaten verfügt, besteht nach wie vor in vielen Bereichen Handlungsbedarf. Große Herausforderungen gibt es hinsichtlich der Erhebung, Aktualisierung, Haltung und Bereitstellung von Bodendaten, insbesondere aufgrund aktueller Entwicklungen und Vorgaben auf nationaler, EU– und internationaler Ebene wie beispielsweise aus dem im Dezember 2025 in Kraft getretenen Bodenüberwachungsgesetzes („Soil Monitoring Law“) oder die Unterstützung der Ziele der EU-Mission „A Soil Deal for Europe“.
Besondere Schwerpunkte sind:
- Die Sicherung einer validen nationalen Bodendatenbasis durch Datenerhebung und Forschung
- Die Implementierung eines national abgestimmten Bodenmonitorings, das zeitliche, räumliche, qualitative und verwaltungstechnische Aspekte berücksichtigt
- Die Harmonisierung von Sammlung, Aufbereitung und Bereitstellung von Boden-Informationen und damit eine abgestimmte Datenerfassung (Methoden, Probenahme etc.)
- Die Qualitätskontrolle, Harmonisierung und Visualisierung von Bodendaten
- Die Schaffung von Grundlagen zur gemeinsamen Auswertung verschiedener Bodendaten, z.B. über eine gemeinsame Datenarchitektur und Schnittstellen
- Die Verknüpfung von Punkt- und Flächendaten sowie die Vernetzung von weiteren bodenrelevanten Informationen
- Die Erarbeitung und Weiterentwicklung von Bewertungsgrundlagen, Auswertungen und Methoden
- Die Sicherstellung der Aus- bzw. Weiterbildung in der Feldbodenkunde und entsprechenden Wissenstransfers
- (Weitere) Digitalisierung von Bodendaten von landwirtschaftlichen Bodenkartierung und Bodenschätzung und von Daten aus Forschungsprojekten, Integration in Informationssysteme und mögliche künftige gemeinsame Datenstrukturen
- Fortsetzung der Kartierung der österreichischen Waldböden und (digitale) Publikation dieser Daten
Übersicht über verfügbare Bodeninformationen und Informationssysteme
Metadaten - Übersicht bietet das Bodendaten-Informationsportal ABoD.at
Landwirtschaftliche Bodenkartierung (LWBK)
Die Landwirtschaftliche Bodenkartierung erfolgt seit 1958 im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft und ist seit 1. Juni 2002 am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) angesiedelt. Sie hat die Aufgabe die landwirtschaftlich genutzte Fläche Österreichs bodenkundlich zu untersuchen und die Ergebnisse übersichtlich darzustellen. Bis zum Jahr 2016 waren diese Ergebnisse in Form von analogen Bodenkarten verfügbar. Dazu wurden Erläuterungshefte verfasst, wobei besonders die Belange der Landwirtschaft im Vordergrund standen.
Finanzbodenschätzung (FBS)
Die Daten der Österreichischen Finanzbodenschätzung (FBS) stellen eine weltweit einmalige flächendeckende Bodendatenbasis aller landwirtschaftlich genutzten Flächen Österreichs (ca. 2,86 Mio. Hektar) dar, wie es sie in vergleichbarer Weise nur noch in Deutschland gibt. Die Bodendaten liegen, auch z.B. im Vergleich zur Bodenkartierung, in hoher räumlicher Auflösung, d.h. katasterscharf, vor. Sie setzen sich aus flächenbezogenen Informationen (Schätzungsreinkarte) und zugehörigen, detaillierten Bodenbeschreibungen (Schätzungsbuch) zusammen. Der Datensatz der FBS umfasst derzeit rund 460 Musterstücke, rund 35 000 Vergleichstücke (Bodenprofile, Punktdaten) sowie ca. 2,5 Mio. Polygone (Flächendaten). Die Bodeninformation reicht bis mindestens einen Meter Tiefe.
Waldbodenzustandsinventur (WBZI)
Die Waldböden Österreichs wurden in den Jahren 1988 bis 1991 erstmals einer systematischen Zustandsinventur unterzogen. Sie dokumentiert den damals aktuellen Waldbodenzustand bundeseinheitlich und stellt dadurch einen ersten Referenzpunkt für mittel- und langfristige Veränderung im Sinne eines Bodenmonitorings dar. Die WBZI ist Teil des Waldschaden-Beobachtungssystem (WBS) der damaligen Forstlichen Bundesversuchsanstalt (heute: Bundesforschungszentrum für Wald, BFW), was die fächerübergreifende Interpretation der WBZI-Ergebnisse hinsichtlich des Waldzustandes und seiner zeitlichen Veränderung ermöglicht.
Europäisches Waldbodenmonitoring (BioSoil)
Das Projekt „BioSoil“ wurde im Jahr 2005 von der EU gestartet und im Rahmen der EU Verordnung (EG) 2152/2003 „Forest Focus“ kofinanziert. Das Projekt war als Pilotprojekt zur Wiederholung des europäischen Waldboden-Monitorings konzipiert, das Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts durchgeführt wurde (in Österreich: Waldboden-Zustandsinventur, WBZI). Insgesamt wurden im Rahmen des BioSoil-Projektes in Europa rund 4000 sogenannte Level-I-Flächen beprobt; Österreich trug dazu 139 Flächen bei. Die Geländearbeiten wurden in den Jahren 2006 und 2007 durchgeführt; die analytischen Arbeiten erfolgten in den Jahren 2006 bis 2008.
Weitere Bodendaten aus Einzelerhebungen
Diese umfassen kleinräumige, z.T. auf wenige Standorte/Gebiete eingegrenzte Studien von Fachinstitutionen (z.B. Umweltbundesamt, Bundesländer) oder direkt aus dem universitären (Forschungs-)Bereich.
Bodendatenerhebungen und Daten in den Bundesländern
In Österreich liegt Bodenschutz außerhalb des Waldes in der Kompetenz der Bundesländer. Somit obliegen allfällige Initiativen zur Erhebung von Bodendaten v.a. den jeweiligen Landesstellen. Im Zuge von bestehender Bodendauerbeobachtung und Bodenzustandserhebung (Bodenzustandsinventur) werden in den Bundesländern verschiedene Ansätze verfolgt.
Darüber hinaus erfolgen in den Bundesländern Datenerhebungen mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten und Zielsetzungen im Rahmen von (Forschungs-)Projekten. Diese werden bundesländerspezifisch im Auftrag der Bundesländer oder im Rahmen von länderübergreifenden Kooperationen durchgeführt. Beispielhaft sind dabei insbesondere Untersuchungen zu Schadstoffen (z.B. PFAS in Vorarlberg, ORAPOPs Salzburg, BBK: PlasBO, BBK: AustroPOPs) oder die Dynamische Waldtypisierung in Oberösterreich, Niederösterreich und Burgenland bzw. in der Steiermark (FORSITE I / II)zu nennen.
Die im Rahmen der Projekte erhobenen Daten sind zum Teil in bestehenden Informationssystemen verfügbar. Insbesondere in den letzten Jahren erhobene Schadstoffdaten wurden in das Bodeninformationssystem BORIS des Bundes und der Bundesländer integriert und sind somit gemeinsam mit anderen Daten aus den Bundesländern (Bodenzustandsinventur, z.T. Bodendauerbeobachtung) verfügbar.
Bodenzustandsinventuren der Bundesländer (BZIs)
Im Rahmen der flächendeckend (Raster) in den Bundesländern durchgeführten Bodenzustandsinventuren erfolgt in der Regel eine Wiederholung von Analysen zu einem breiten Spektrum an Bodengrundparametern und (Schad-)Stoffen. Diese liegen für die Bundesländer Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland, Salzburg, Tirol (1988), (1996) und Vorarlberg in dieser Form vor. Zum Großteil sind diese Daten älter als 20 Jahre, die langen Zeitintervalle sind u.a. auf die hohe Kostenintensität zurückzuführen. Auch ist die Durchführung in jedem Bundesland sowohl hinsichtlich des Beprobungsrahmens, der Regelmäßigkeit und auch der rechtlichen Grundlage unterschiedlich. Das Spektrum an analysierten Stoffe im Boden im Rahmen der jeweiligen Programme in den einzelnen Bundesländern ist – aufgrund der von Expert:innen in den 1990iger Jahren erarbeiteten Empfehlungen – zu einem Großteil standardisiert (abgesehen von Vorarlberg). In der Steiermark werden im Rahmen des Bodenschutzprogramms 1000 Standorte in allen Kategorien im Zehnjahresintervall beprobt.
Bodendauerbeobachtung der Bundesländer (BDB)
In Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich wurden wenige ausgewählte Bodendauerbeobachtungsflächen, nach einzelnen fachlichen Schwerpunkten eingerichtet. Diese, sowie sowie weitere punktuelle Untersuchungsstandorte werden in unterschiedlichem Ausmaß beprobt.
Aus verfügbaren Daten abgeleitete Bodeninformationen
Bodenfunktionsbewertung
Die Bodenfunktionsbewertung ist ein wichtiges Instrument zur Beurteilung des IST-Zustandes des Bodens und von Auswirkungen bestimmter Eingriffe auf Böden. Dabei werden Bodenteilfunktionen anhand von bodenkundlich begründeten Kriterien beurteilt und der Erfüllungsgrad für die Bodenfunktion/en anhand von fünf Stufen ermittelt. In Österreich ist die Methodische Umsetzung der Bodenfunktionsbewertung über die ÖNORM L 1076 „Grundlagen zur Bodenfunktionsbewertung“ sowie deren methodische Umsetzung definiert. (Themenseite Bodenfunktionsbewertung t3://page?uid=6999)
Österreichische Karte des organischen Bodenkohlenstoffs (ASOC-Karte)
Im Rahmen das Projekts „ASOC“ (DaFNE-Projekt Nr. 101255) wurde eine gesamtösterreichische Karte des organischen Bodenkohlenstoffs (Soil Organic Carbon, SOC) als Teil einer globalen Karte der FAO erarbeitet. Diese Karte ermöglicht es Bodenfunktionen zu beurteilen, welche eng mit dem Gehalt bzw. dem Vorrat an SOC verknüpft sind, wie z.B. die Widerstandsfähigkeit gegenüber Extremwetterereignissen oder die Bodenfruchtbarkeit. Zusätzlich kann dadurch die Detailschärfe der Österreichischen Treibhausgasinventur aufgrund der Funktion des Bodens als Kohlenstoff-Speicher verbessert werden.
Die Ergebnisse des ASOC-Projekts liegen als Bericht vor, die ASOC-Karte selbst ist beim Projektkonsortium als ESRI-Shape-Datei bzw. Geotiff-Datei vorhanden. Im BORIS Datenportal steht die ASOC-Karte als eigener GIS-Layer zur Verfügung.
Karte des Potentials österreichischer Böden zur Sequestrierung von organischem Kohlenstoff (ASOCseq-Karte)
Im Rahmen das Projekts „ASOCseq“ (DaFNE-Projekt Nr. 101636). wurde eine Karte des - Speicherpotentials der österreichischen Böden für organischen Bodenkohlenstoff erstellt. Diese Arbeit war Teil einer weltweiten Karte, die im Frühjahr 2021 von der FAO initiiert wurde. Dabei wurde ein „bottom-up“-Ansatz verfolgt, wonach die UN-Mitgliedstaaten jeweils von ihrem Staatsgebiet entsprechende Karten erstellten, welche zu einer globalen Gesamtkarte zusammengeführt wurden.
Die Ergebnisse des ASOCseq-Projekts liegen als Bericht vor, die ASOCseq-Karte selbst ist beim Projektkonsortium als ESRI-Shape-Datei bzw. Geotiff-Datei vorhanden.
Erosionskarte für landwirtschaftliche Flächen (ErosAT-Karte)
Die Bodenerosionskarte Österreich zeigt eine Bewertung des Erosionsrisikos aller Ackerflächen in Österreich. Zur Erstellung der Karte sind Daten zum landwirtschaftlichen Management und einer zweijährigen Fruchtfolge der Jahre 2017 und 2018 aller Ackerflächen in Österreich (ca. 1,3 Mio. Hektar) in die Berechnung miteingeflossen. Mit dem empirischen Modell der Revised Universal Soil Loss Equation (RUSLE) wurde mit den Bewirtschaftungsdaten und bestimmten Umweltfaktoren (mittlere, langjährige Erosivität der Niederschläge, Erodierbarkeit des Bodens, Hanglänge und Hangneigung) der mittlere, langjährige Bodenabtrag berechnet. Die berechnete Bodenerosion wurde in fünf Risikoklassen eingeteilt (niedrig, mäßig, hoch, sehr hoch und extrem hoch), wobei die Klasse „extrem hoch“ mit einem Abtrag von 11 t ha-1 Jahr-1 einen nicht tolerierbaren Bodenabtrag darstellt. Details der Methodik zur Berechnung der Erosionskarte sowie räumliche und statistische Auswertungsergebnisse sind im Bericht von Strauss et al. (2020) zu finden.
Die Erosionskarte bietet eine Grundlage für Landwirt:innen, Landwirtschaftsberater:innen sowie Entscheidungsträger:innen, um die Verteilung erosionsgefährdeter Flächen einschätzen zu können.
Eine gerasterte Version der Erosionskarte steht als Layer in der eBOD zur Verfügung und ist öffentlich zugänglich.
Bodenbedarf für die Ernährungssicherung in Österreich (BEAT-Karte)
Im Rahmen des BEAT-Projekts (DaFNE-Projekt Nr. 100975) wurde eine Karte der wertvollen landwirtschaftlichen Produktionsflächen in Österreich erstellt. Ein Ziel dieses Projektes war es, ein Lenkungs- und Argumentationsinstrument für den Schutz besonders wertvoller landwirtschaftlicher Produktionsflächen zu erarbeiten und den Verbrauch landwirtschaftlicher Böden zu bewerten.
Eine Schlüsselrolle kommt dabei den fruchtbarsten Böden Österreichs zu. Die Identifizierung dieser fruchtbarsten Böden erfolgte sowohl auf Basis der Daten der Bodenkartierung als auch der Finanzbodenschätzung. Darauf aufbauend und unter Verwendung regionaler Schwellenwerte (regionale Bodenklimazahl) wurden auf der Ebene der Kleinproduktionsgebiete wertvolle landwirtschaftliche Produktionsflächen vorgeschlagen.
Die BEAT-Karte hilft dabei festzustellen, ob ein bauliches Vorhabensgebiet auf einer für die Ernährungssicherung in Österreich besonders wichtigen Fläche Österreichs liegt. Ist ein Vorhaben auf einer solchen Fläche geplant, werden spezielle Erheblichkeitskriterien empfohlen. Eine Anleitung zur Nutzung der Karte findet sich im Anhang. „Hochwertige Böden“ im Kontext dieses Leitfadens sind sowohl die in der BEAT-Karte ausgewiesenen Flächen als auch jene Böden, die gemäß Bodenfunktionsbewertung nach Standard ÖNORM L 1076 „Grundlagen zur Bodenfunktionsbewertung“ mit zumindest einer Teilbodenfunktion 4 oder 5 bewertet sind.
Die Ergebnisse des BEAT-Projekts liegen als Bericht vor, die BEAT-Karte ist über das Web-GIS-Portal des Umweltbundesamtes sowie über das INSPIRE-Geoportal des Bundes frei zugänglich.
Wichtige Bodendaten in Österreich
ASOC: Österreichische Karte des organischen Bodenkohlenstoffs - Projekt BMLUK DaFNE
zur ASOC Karte im Bodeninformationssystem BORIS
BEAT: Bodenbedarf für die Ernährungssicherung in Österreich - Projekt BMLUK DaFNE
Bodenmetadatenportal ABod.at www.abod.at
Bodeninformationssystem BORIS | Umweltbundesamt | Österreich
Dashbord Flächeninanspruchnahme und Versiegelung aus Soil-Walks
Digitale Bodenkarte der landwirtschaftlichen Böden eBOD - BFW
Flächeninanspruchnahme & Versiegelung in Österreich (ÖROK)
Geoinformation Services der GeoSphere Austria
INSPIRE Geodatenportal des Bundes
Karten - Auswertungen aus BORIS
LUCAS SOIL Austria - Projekt BMLUK DaFNE
LUCASSA II: LUCAS Soil Austria II - Projekt BMLUK DaFNE
Daten- und Informationssysteme der Bundesländer
Dynamische Waldtypisierung Steiermark - Agrar-Server Land Steiermark
tiris - Tiroler Rauminformationssystem - Land Tirol
Bodenfunktionsbewertung der Bundesländer
Bodenfunktionsbewertung des Landes Oberösterreich
Bodenfunktionsbewertung des Landes Salzburg
Bodenfunktionsbewertung des Landes Kärnten
Bodenfunktionsbewertung des Landes Tirol - (auf Anfrage)
Wichtige Bodendaten in der EU und weltweit
European Soil Data Center (ESDAC)
Das Europäische Bodendatenzentrum (ESDAC) ist das thematische Zentrum für bodenbezogene Daten in Europa. Ziel ist es, als zentrale Anlaufstelle zu dienen und alle relevanten Bodendaten und -informationen auf europäischer Ebene zu bündeln. Im Rahmen dessen bietet das ESDAC Datensätze, Dienste/Anwendungen, Karten, Auswerrungen, Dokumente, Veranstaltungen, Projekte und einschlägige Links auf europäischem Level. Unter Anderem werden auch die daten der LUCAS - Erhebungen (LUCAS - Land Use and Coverage Area frame Survey) über das ESDAC bereitgestellt.
ESDAC - European Soil Data Center
LUCAS - Land Use and Coverage Area frame Survey
Das Europäische Statistische Amt (EUROSTAT)führt in enger Zusammenarbeit mit der für Landwirtschaft zuständigen Generaldirektion und mit fachlicher Unterstützung der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) regelmäßig harmonisierte Erhebungen in allen Mitgliedstaaten durch, um Informationen über Bodenbedeckung und Landnutzung zu sammeln und auszuwerten. Diese Erhebung ist unter dem Namen LUCAS (Land Use/Cover Area frame statistical Survey) bekannt und basiert auf einem Beschlusses des Europäischen Parlaments. Die Datensammlungen erfolgen seit 2009 in allen Mitgliedstaaten an definierten Punkten und umfassen ein breiteres Spektrum an Bodenparametern wie Bodenkohlenstoff, Schwermetalle oder Bodenerosion.
LUCAS - Land Use and Coverage Area frame Survey
eurostat
Aufgabe der eurostat ist die unabhängige Entwicklung, Erstellung, Verbreitung und Koordinierung europäischer Statistiken auf Basis standardisierter, mit den EU-Ländern abgestimmter Verfahren. Im Rahemn dessen stellt sie datenbereit, unter anderem Daten zur Bodenbedeckung und Bodennutzung (LUCAS).
Übersicht - Bodenbedeckungs-und Bodennutzung - Eurostat
EJP SOIL data
Im Rahmen des Forschungsprogramms EJP Soil wurde ein Bodendatenkatalog erstellt. Dieser bietet einen Überblick über nationale Datensätze und Datenprodukte, die im Rahmen des EJP SOIL und in der breiteren Bodenforschungsgemeinschaft erstellt wurden sowie eine benutzerfreundliche Suchfunktion.
World Data Centre for Soil - ISRIC
Das Internationale Bodenreferenz- und Informationszentrum ISRIC ist eine unabhängige, wissenschaftlich orientierte Stiftung, die 1966 gegründet wurde und qualitätsgeprüfte Bodeninformationen und Fachwissen bereitstellt. Das ISRIC entwickelt innovative Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Bodeninformation, unterstützt Organisationen weltweit und entwickelt internationale Standards für den Austausch und die Interoperabilität von Bodendaten. Über die Website werden open-access Geodaten und Referenzdatensätze zur Verfügung gestellt.
