Anderl Michael, Bartel Andreas, Buchmayr Astrid, Constabel Andre, Gössl Michael, Heinfellner Holger, Heller Christian, Heuber Anna, Krutzler Thomas, Kuschel Verena, Makoschitz Lisa, Matthews Bradley, Mayer Merlin, Mayer Simone, Moldaschl Erwin, Pazdernik Katja, Perl Daniela, Poupa Stephan, Purzner Maria, Rigler Elisabeth, Rockenschaub Anne Karina, Roll Michael, Schieder Wolfgang, Schmid Carmen, Schmidt Günther, Schodl Barbara, Schwarzl Bettina, Stiefmann Michaela, Stranner Gudrun, Vogel Johanna, Weiss Peter, Wiesenberger Herbert, Wieser Manuela, Zechmeister Andreas:

    Klimaschutzbericht 2026

    Wien, 2026
    Reports, Band 1042
    ISBN: 978-3-99004-889-4
    304 S.
    Der Klimaschutzbericht 2026 analysiert die Entwicklung der österreichischen Treibhausgas-Emissionen von 1990 bis 2024 und bewertet den Fortschritt bei der Erreichung nationaler und europäischer Klimaziele. Grundlage sind die österreichische Treibhausgas-Inventur sowie aktuelle klima- und energiepolitische Strategien, Szenarien und Rechtsvorschriften. Der Bericht ordnet die Emissionstrends in den internationalen Kontext ein und zeigt zentrale Handlungsfelder auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050.

    Im Jahr 2024 wurden in Österreich THG-Emissionen von insgesamt 66,6 Mio. Tonnen emittiert und lagen damit um rund 16,4% unter dem Wert von 1990. Gegenüber 2023 bedeutet das eine Abnahme um 3,0%. Hauptverantwortlich dafür waren eine weiterhin gedämpfte Wirtschaftsleistung, mildere Witterungsbedingungen, eine geringere Industrieproduktion, ein reduzierter Energieeinsatz im Gebäudesektor sowie rückläufige Dieselabsätze und Fahrleistungen im Verkehr. Zusätzlich trugen strukturelle Entwicklungen wie die CO2-Bepreisung, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Fördermaßnahmen im Gebäude- und Verkehrsbereich zum Rückgang bei.

    In den Wirtschaftssektoren außerhalb des Europäischen Emissionshandels wurden im Jahr 2024 rund 42,7 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent emittiert. Die Emissionen lagen damit etwa 0,3 Mio. Tonnen unter der für 2024 gültigen Höchstmenge von rund 43,0 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent.

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